Fischers Fritz...
Ein Grossteil der Fischbestände sind überfischt. Viele Meerestiere, die im Netz landen, sind für die Fischer uninteressant und unbrauchbar. Industrielle Fischzuchten verschmutzen ganze Küstenabschnitte.
Die Nachfrage nach Fisch und Meerestieren ist gross. Für viele Menschen sind sie ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Bei uns fördern Kochshows, Ernährungsberater und Sushi-Restaurants die Begeisterung für Fisch.
Heute werden etwa viermal so viele Fische und Meeresfrüchte aus dem Meer geholt als noch vor 50 Jahren. Dies bleibt nicht ohne Folgen: man schätzt, dass etwa 80% der Fischbestände überfischt sind. Von Überfischung spricht man, wenn über längere Zeit mehr Fische gefangen werden, als durch die natürliche Vermehrung wieder dazukommen. Die Zahl der Fische nimmt also stetig ab.
Dass die Fischereimethoden oft sehr unspezifisch sind, schadet den Meeresbewohnern zusätzlich. Etwa 40% von dem, was in den Netzen landet, ist für die Fischer uninteressant und wird als Beifang tot oder verletzt wieder über Bord geworfen. Dazu gehören Fische, Meeresschildkröten, Seevögel und viele Andere. Hier besteht Hoffnung. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Fangmethoden entwickelt, die es den Fischern erlauben, viel gezielter jene Fische zu fangen, an denen sie interessiert sind.
Die Nachfrage nach Fisch und Meerestieren ist gross. Für viele Menschen sind sie ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Bei uns fördern Kochshows, Ernährungsberater und Sushi-Restaurants die Begeisterung für Fisch.
Heute werden etwa viermal so viele Fische und Meeresfrüchte aus dem Meer geholt als noch vor 50 Jahren. Dies bleibt nicht ohne Folgen: man schätzt, dass etwa 80% der Fischbestände überfischt sind. Von Überfischung spricht man, wenn über längere Zeit mehr Fische gefangen werden, als durch die natürliche Vermehrung wieder dazukommen. Die Zahl der Fische nimmt also stetig ab.
Dass die Fischereimethoden oft sehr unspezifisch sind, schadet den Meeresbewohnern zusätzlich. Etwa 40% von dem, was in den Netzen landet, ist für die Fischer uninteressant und wird als Beifang tot oder verletzt wieder über Bord geworfen. Dazu gehören Fische, Meeresschildkröten, Seevögel und viele Andere. Hier besteht Hoffnung. In den letzten Jahren wurde eine Vielzahl von Fangmethoden entwickelt, die es den Fischern erlauben, viel gezielter jene Fische zu fangen, an denen sie interessiert sind.
Heute stammt etwa die Hälfte der Meerestiere, die wir kaufen können, aus Zuchtbetrieben (Fischfarmen). Diese Anlagen sind aber nicht unproblematisch. Bei ihrem Bau werden Küstengebiete verbaut und zerstört. Unmengen von Fischmehl und –öl sind nötig, um die Tiere zu füttern. Da das Futter selten aus den Abfällen der eigenen Zucht hergestellt wird, verstärkt sich die Überfischung zusätzlich. Es gibt aber auch Zuchtanlagen, die die Kriterien einer umweltgerechten Fischhaltung erfüllen! Bio-Zuchtfische können deshalb bedenkenlos gegessen werden.
Der WWF macht sich für eine nachhaltige Fischerei stark. Er setzt sich gemeinsam mit Fischern, Universitäten und Regierungen für die Entwicklung und Verbreitung von spezifischeren Fisch-Fangmethoden ein, um den Beifang zu reduzieren. Der WWF arbeitet mit Küstenfischern zusammen, um schonende Fangmethoden zu fördern. Wo nötig und möglich, setzt sich der WWF für dauerhafte oder saisonale Fischereiverbote ein.
DOWNLOADS:
- Faktenblatt zum Thema ÜberfischungPDF 469 KB
- WWF Faktenblatt Beifang - Januar 2010PDF 1.25 MB
- Faktenblatt ErnährungPDF 367 KB


