Umweltfreundliche Alltagstipps
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Benutze beim Grillieren Mehrweg-Geschirr.


© bildwild.ch / WWF
Wie oft grillierst du pro Sommer? Sicher so oft, dass es sich lohnt, Plastik-Mehrweg-Geschirr zu kaufen. Das verusacht keinen Abfall, ist robust, und du kannst es einfach in die Abwaschmaschine stellen.

Hintergrund

Wegwerfgeschirr hat eine schlechte Ökobilanz: Es verursacht Unmengen an Abfall und für die Herstellung wird fast so viel Engerie verbraucht wie für Mehrweg-Geschirr, mit dem du hunderte Mahlzeiten isst.

Kauf Klamotten aus Bio-Baumwolle und fairem Handel.


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Neue Klamotten? Bio- und Fairtrade-Baumwolle! Kleider mit Labels findest du schon in vielen Geschäften. Die sind zwar etwas teurer - dafür bezahlen nicht die Natur und die Arbeiter mit ihrer Gesundheit.

Hintergrund

Beim normalem Baumwollanbau wird unglaublich viel giftiges Spritzmittel verwendet! In Monokulturen wachsen soweit das Auge reicht nur Baumwollstauden, alles andere wird abgetötet. Das macht den Boden kaputt, braucht unmengen Wasser und ist überhaupt nicht nachhaltig. Beim Anbau von Bio-Baumwolle wird auf künstliche Dünger und Gifte verzichtet und der Boden wird nicht so ausgelaugt.

Achte beim Fischkauf auf das MSC-Label.


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Kaufe nur Fisch mit dem MSC-Label drauf. Wenn du genau wissen willst, welchen Fisch du bedenkenlos essen kannst, downloade das WWF-App. Aber grundsätzlich gilt: Je weniger Fisch du isst, umso besser für die Meere.

Hintergrund

82 Millionen Tonnen Fisch werden jährlich von gigantischen Fischfangflotten aus den Meeren gefischt. Die Folgen: Viele Speisefische sind durch Überfischung bedroht. Zudem geraten Delfine, Schildkröten und Wale in die Netze und verenden dabei.
Das MSC-Label steuert dem entgegen, indem es garantiert, dass nur so viel gefischt wird, wie wieder nachwachsen kann und dass die Fischerei den Lebensraum der Meerestiere nicht beeinträchtigt. Ebenfalls empfehlenswert sind Bio-Fische aus Zucht oder aus Schweizer Seen.

Finde tolle Schnäppchen in Secondhand-Shops, im Brockenhaus oder auf dem Flohmarkt.


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Kaufe nicht immer neue Kleider, sondern stöbere in Secondhand-Shops. Dort findest du günstig exklusive Teile, nicht selten von einem teuren Markenlabel. Zudem bist du dann so ziemlich sicher die einizige Person, die dieses Teil trägt - ganz im Gegensatz zur neusten Jacke aus dem Warenhaus.


Hintergrund

Die Produktion von Kleidern ist eine grosse Umweltbelastung. Für den Anbau von Baumwolle werden Unmengen an Wasser und Pestiziden eingesetzt. Es gibt Seen, die um zwei Drittel ihres Volumens geschrumpft sind, alleine wegen der Baumwollproduktion. Ausserdem legt ein Kleidungsstück häufig eine Reise rund um den Globus zurück, bis es bei uns im Regal landet.

Fahr Velo oder gehe zu Fuss in die Schule


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Lege einen möglichst grossen Teil des Schul- bzw. Arbeitswegs aus eigener Kraft zurück. Das holt dich aus der allmorgendlichen Müdigkeit und am Abend, nach dem vielen Sitzen, macht es den Kopf frei.


Hintergrund

Velofahren und zu Fuss gehen sind nicht nur die gesündesten, sondern auch die klimafreundlichsten Fortbewegungsmittel. In der Stadt und im Kurzstreckenverkehr ist das Velo zudem oft das schnellste und effizienteste Verkehrsmittel. Aussderem hält die Bewegung dich fit!

Veranstalte eine Tauschparty


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Anstatt immer wieder neue Kleider zu kaufen und damit die Umwelt zu belasten, kannst du mit deinen Freunden eine Tauschparty organisieren. Dabei bringen alle die Kleider mit, die ihnen verleidet sind. Die gefallen möglicherweise jemand anderem und schon kommst du zu neuen Teilen - und erst noch gratis!


Hintergrund

Die Produktion von Kleidern ist eine grosse Umweltbelastung. Für den Anbau von Baumwolle werden Unmengen an Wasser und Pestiziden eingesetzt. Es gibt Seen, die um zwei Drittel ihres Volumens geschrumpft sind, alleine wegen der Baumwollproduktion. Ausserdem legt ein Kleidungsstück häufig eine Reise rund um den Globus zurück, bis es bei uns im Regal landet.

Kreire ein neues Gericht aus deinen Essensresten.


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Wenn du im Laden stehst, kauf nur so viel, wie du auch sicher essen wirst. Überleg dir gut, was du wann essen möchtest und gehe lieber einmal mehr einkaufen, als dass du etwas wegschmeissen musst.

Hintergrund

Stell dir das vor: Pro Jahr landen allein in der Schweiz 2 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll! Weltweit findet man einen Drittel der verpackt gekauften Lebensmittel im Abfall wieder. Dabei macht der Nahrungsmittelkonsum einen Drittel aller Umweltbelastungen aus.

Koche nur so viel Wasser auf, wie du brauchst


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Wenn du Eier, Kartoffeln oder Gemüse kochst, muss die Pfanne nicht voll mit Wasser sein, die Lebensmittel werden auch durch den Dampf gar (ein Deckel auf der Pfanne ist dabei natürlich zwingend nötig).


Hintergrund

Wie viel Energie beim Kochen verbraucht wird, hängt stark von der verwendeten Wassermenge ab. Denn um Wasser zu erhitzen braucht es enorm viel Energie.

Spar Energie beim Geschirrspülen


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Empfehlungen zum energieeffizienten Abwasch im Geschirrspüler:
-Geschirr nicht vorspülen und wenn, dann nur mit kaltem Wasser.
-Wähle das Spar- oder Kurzprogramm.
-Nimm nicht zu viel Spülmittel.

Empfehlungen für den Handabwasch:
-NICHT unter fliessendem, warmen Wasser abwaschen! Vor allem das Aufheizen des Wassers braucht viel Energie.
-Wasche zuerst das leicht verschmutzte Geschirr und dann das stark verschmutzte.
-Die meisten Sachen werden auch unter lauwarmem oder kaltem Wasser sauber.

Hintergrund

An alle Abwasch-Hasser: Der Abwasch in der Geschirrspülmaschine ist energieeffizienter als das Abwaschen von Hand - ist das nicht eine tolle Nachricht?! Sogar eine alte Geschirrspülmaschine braucht nur rund 25 Liter pro Abwasch, das schafft man von Hand nicht. Jedoch ist die Maschine nur effizienter, wenn du sie auch ganz füllst, bevor du sie laufen lässt.

Lass die Finger von Fertig- & Tiefkühlprodukten


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Fertig- und Tiefkühlprodukte sind schnell bereit, haben aber einen langen Weg hinter sich. Iss abwechslungsreich und entdecke den Spass daran, dir dein Essen selber zuzubereiten.


Hintergrund

Fast Food, Fertig- und Tiefkühlprodukte machen das Leben einfacher… für deine Gesundheit und die Umwelt trifft das aber nicht zu. Das Tiefkühlen, der Transport, die Verpackung und der daraus entstehende Abfall - alles verschlingt sehr viel Energie. Und Frischprodukte sind allemal gesünder.