Umweltfreundliche Alltagstipps
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Kauf Gemüse und Früchte aus deiner Region und in der aktuellen Saison


© bildwild.ch / WWF
Überleg dir, was wo wächst und wann. Zu weit weg oder zu einer anderen Jahreszeit? Besser nicht kaufen. Du kannst dir auch die WWF Ratgeber-App gratis auf dein Smartphone laden. So weisst du immer, welches Gemüse und welche Früchte du ohne schlechtes Gewissen kaufen kannst.


Hintergrund

Gemüse und Früchte, die nicht saisonal gekauft werden – wie z.B. Erdbeeren im Winter – haben einen langen Transportweg hinter sich oder wurden im geheizten Gewächshaus angebaut. Beides braucht viel Energie. Früchte und Gemüse, die eingeflogen wurden, belasten die Umwelt besonders stark, da durch den Flug sehr viel CO2 freigesetzt wird.

Trenne deinen Abfall


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Wenn du Abfall sortierst, sparst du nicht nur Rohstoffe und Energie, sondern auch teure Abfallsäcke.

Das gehört nicht in den Abfall: PET, Karton, Papier, Metalle, Batterien, Textilien, Altöl, Farbe, Chemikalien, elektronische Geräte,Lampen und Grüngut.


Hintergrund

Recycling schont die Rohstoffe und spart Energie. Denn die Rohstoffe, welche in den Produkten stecken, werden so nicht mit dem Kehricht verbrannt und müssen daher nicht mehr von Grund auf neu hergestellt werden. Je besser getrennt und sauberer der Abfall, desto leichter lässt er sich rezyklieren und wieder verwenden.

Achte beim Fischkauf auf das MSC-Label.


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Kaufe nur Fisch mit dem MSC-Label drauf. Wenn du genau wissen willst, welchen Fisch du bedenkenlos essen kannst, downloade das WWF-App. Aber grundsätzlich gilt: Je weniger Fisch du isst, umso besser für die Meere.

Hintergrund

82 Millionen Tonnen Fisch werden jährlich von gigantischen Fischfangflotten aus den Meeren gefischt. Die Folgen: Viele Speisefische sind durch Überfischung bedroht. Zudem geraten Delfine, Schildkröten und Wale in die Netze und verenden dabei.
Das MSC-Label steuert dem entgegen, indem es garantiert, dass nur so viel gefischt wird, wie wieder nachwachsen kann und dass die Fischerei den Lebensraum der Meerestiere nicht beeinträchtigt. Ebenfalls empfehlenswert sind Bio-Fische aus Zucht oder aus Schweizer Seen.

Kauf nur so viel du essen kannst.


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Wenn du im Laden stehst, kauf nur so viel, wie du auch sicher essen wirst. Überleg dir gut, was du wann essen möchtest und gehe lieber einmal mehr einkaufen, als dass du etwas wegschmeissen musst.

Hintergrund

Pro Jahr landen allein in der Schweiz 2 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll. Weltweit findet man einen Drittel der verpackten Lebensmittel im Abfall wieder. Dabei macht der Nahrungsmittelkonsum einen Drittel aller Umweltbelastungen aus.

Achte auf das Haltbarkeitsdatum.


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Überleg dir beim Einkauf, wann du die Lebensmittel essen wirst. Wenn du Produkte kaufst, die schon nahe am Ablaufdatum sind und sie bald isst, verhinderst du so, dass sie im Geschäft weggeworfen werden.


Hintergrund

In der Schweiz wird ein Drittel aller Lebensmittel weggeworfen. Oft landen Produkte mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum im Müll. Die allermeisten sind aber noch eine gute Weile über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus problemlos geniessbar.

Kreire ein neues Gericht aus deinen Essensresten.


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Wenn du im Laden stehst, kauf nur so viel, wie du auch sicher essen wirst. Überleg dir gut, was du wann essen möchtest und gehe lieber einmal mehr einkaufen, als dass du etwas wegschmeissen musst.

Hintergrund

Stell dir das vor: Pro Jahr landen allein in der Schweiz 2 Mio. Tonnen Lebensmittel im Müll! Weltweit findet man einen Drittel der verpackt gekauften Lebensmittel im Abfall wieder. Dabei macht der Nahrungsmittelkonsum einen Drittel aller Umweltbelastungen aus.

Kauf Klamotten aus Bio-Baumwolle und fairem Handel.


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Neue Klamotten? Bio- und Fairtrade-Baumwolle! Kleider mit Labels findest du schon in vielen Geschäften. Die sind zwar etwas teurer - dafür bezahlen nicht die Natur und die Arbeiter mit ihrer Gesundheit.

Hintergrund

Beim normalem Baumwollanbau wird unglaublich viel giftiges Spritzmittel verwendet! In Monokulturen wachsen soweit das Auge reicht nur Baumwollstauden, alles andere wird abgetötet. Das macht den Boden kaputt, braucht unmengen Wasser und ist überhaupt nicht nachhaltig. Beim Anbau von Bio-Baumwolle wird auf künstliche Dünger und Gifte verzichtet und der Boden wird nicht so ausgelaugt.

Werde politisch aktiv!


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Tritt einer grünen Jungpartei bei und engagier dich politisch für die Umwelt. Oder tu dich mit Gleichgesinnten zusammen und mache mit Aktionen auf Umweltprobleme aufmerksam.

Hintergrund

Wenn du dich nachhaltig verhältst, ist das super. Viele Dinge sind jedoch schwer alleine zu ändern. Gemeinsam mit anderen erreicht man viel mehr!

Kaufe nur umweltgerecht und vor Ort produzierte Souvenirs


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Boykottiert den Handel mit Elfenbein oder Korallen. Kaufe in den Ferien Souvenirs, die lokal und ohne Tierprodukte produziert wurden.

Mehr zu geeigneten, heiklen und verbotenen Souvenirs findest du hier: wwf.ch/souvenirs


Hintergrund

Jeder Kauf eines Souvenirs, das aus geschützten Tieren (z.B. Armreif aus Elfenbein) oder Pflanzen (z.B. Korallen-Kette) gefertigt ist, fördert das illegale Geschäft mit gefährdeten Arten. Einige dieser Arten treibt es gar an den Rand der Ausrottung.

A+++!


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Wenn bei dir zu Hause ein neuer Kühlschrank, Computer, Fernseher, Backofen oder Waschmaschine angeschaft wird: Setz dich für ein energieeffizientes Gerät ein! Mindestens Effizienzklasse A, am besten aber A+, A++ oder A+++! Auf topten.ch findest du alle empfehlenswerten Produkte.


Hintergrund

2 Atomkraftwerke weniger! Das AKW Mühleberg und ein gleichgrosses könnten abgeschaltet werden, wenn wir all unsere Haushaltgeräte durch energieeffizientere Versionen ersetzen würden!